Forschen mit horizoom

Vertrauen in Menschen.

Aktuelle Veröffentlichungen

Wir Forschende

Wir arbeiten streng DSGVO-konform und sind ISO 20252:2019 zertifiziert. Als Mitglied der Verbände ADM, BVM, DGOF, ESOMAR und VMÖ ist horizoom der Einhaltung der anerkannten Branchenstandards des Berufsstandes der Markt- und Sozialforscher sowie dem internationalen ICC/ESOMAR-Kodex verpflichtet. Das Panel ist multimodal mit Hilfe von Online- und Offlinemethoden rekrutiert.

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Malte Freksa

Chief Innovation Officer
Malte Freksa
Chief Innovation Officer

Malte verfügt über einen fundierten akademischen Hintergrund mit einem abgeschlossenen Diplomstudium der Psychologie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Im Anschluss widmete er sich der Weiterentwicklung der digitalen Marktforschung und ist in der Branche als renommierter Experte durch zahlreiche Workshops und Fachpräsentationen bekannt. Sein besonderes Engagement gilt der wissenschaftlichen Förderung passiver Datenerhebung und dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der empirischen Forschung.

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Dr. Sabrina Altmann

Director Business Development
Dr. Sabrina Altmann
Director Business Development

Sabrina promovierte an der Technischen Universität Berlin zum Thema Design Styles. Zuvor absolvierte sie ihren Master an der Freien Universität Berlin mit dem Schwerpunkt Marketing und Management. Seither arbeitet sie in langfristigen Partnerprojekten im Bereich Online-Panels und konzentriert sich insbesondere auf die User Experience (UX) von Panelist:innen innerhalb der gesamten Panelumgebung. Ihr besonderer Fokus liegt dabei auf der Optimierung der Nutzerführung und der Gestaltung nachhaltiger Teilnahmeerfahrungen.

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Leonard Mach

Research & Operations Manager
Leonard Mach
Research & Operations Manager

Leo verfügt über einen fundierten sozialwissenschaftlichen Hintergrund mit einem Master of Arts in Soziologie von der Universität Jena sowie einem Bachelorabschluss in Soziologie und Politikwissenschaften von der Universität Konstanz. Seine Expertise vertiefte er durch Tätigkeiten als Reviewer und empirischer Berater für Online-Studien bei respondi. Ein besonderer Fokus seiner Arbeit liegt auf dem Survey-Design sowie der Qualitätssicherung in Online-Umfragen.

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Marta Bojkovska-Langer

Director Operations
Marta Bojkovska-Langer
Director Operations

Martas wissenschaftlicher Hintergrund ist stark beratungsorientiert und basiert auf einem Masterabschluss in Nachhaltigem Tourismusmanagement von der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde sowie einem Diplom für das Lehramt der Universität Skopje. An der Universität Koblenz-Landau konnte sie ihre Kenntnisse in der Methodik der Marktforschung gezielt vertiefen. Durch ihre Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin in Eberswalde und ihre langjährige Erfahrung im Projektmanagement verfügt sie über ein fundiertes Verständnis für digitale wissenschaftliche Erhebungen. Ihr besonderer Fokus liegt auf komplexen Online-Samplingtechniken.

Testimonials & Abstracts

The primary argument for including large numbers of known-to-be innocent fillers in lineups is that guessing-based selections are dispersed among a large number of lineup members, leading to low innocent-suspect identification rates. However, a recent study using the two-high threshold eyewitness identification model has demonstrated advantages of smaller lineups at the level of the processes underlying the observable responses. Participants were more likely to detect the presence of the culprit and less likely to select lineup members based on guessing in smaller than in larger lineups. Nonetheless, at the level of observable responses, the rate of innocent-suspect identifications was higher in smaller compared to larger lineups due to the decreased dispersion of guessing-based selections among the lineup members. To address this issue, we combined smaller lineups with lineup instructions insinuating that the culprit was unlikely to be in the lineup. The goal was to achieve a particularly low rate of guessing-based selections. These lineups were compared to larger lineups with neutral instructions. In two experiments, culprit-presence detection occurred with a higher probability in smaller compared to larger lineups. Furthermore, instructions insinuating that the culprit was unlikely to be in the lineup reduced guessing-based selection compared to neutral instructions. At the level of observable responses, the innocent-suspect identification rate did not differ between smaller lineups with low-culprit-probability instructions and larger lineups with neutral instructions. The rate of culprit identifications was higher in smaller lineups with low-culprit-probability instructions than in larger lineups with neutral instructions.

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Every maneuver of a vehicle redistributes risks between road users. While human drivers do this intuitively, autonomous vehicles allow and require deliberative algorithmic risk management. But how should traffic risks be distributed among road users? In a global experimental study in eight countries with different cultural backgrounds and almost 11,000 participants, we compared risk distribution preferences. It turns out that risk preferences in road traffic are strikingly similar between the cultural zones. The vast majority of participants in all countries deviates from a guiding principle of minimizing accident probabilities in favor of weighing up the probability and severity of accidents. At the national level, the consideration of accident probability and severity hardly differs between countries. The social dilemma of autonomous vehicles detected in deterministic crash scenarios disappears in risk assessments of everyday traffic situations in all countries. In no country do cyclists receive a risk bonus that goes beyond their higher vulnerability. In sum, our results suggest that a global consensus on the risk ethics of autonomous driving is easier to establish than on the ethics of crashing.

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Data is essential to better understand tourists and visitor flows as well as to better inform and guide tourists and manage visitor flows. In the age of data protection and overtourism, destination management organizations and national tourism organizations are challenged to find ways for consensual visitor tracking via mobile apps. Based on social exchange theory, it can be assumed that people are willing to provide personal location data when being compensated fairly. In this study, we find and explore a selection of potential mobile app features, ranging from utilitarian (personalized content, higher value of services, monetary rewards) to hedonic (gamified features) and social benefits. Based on the Kano model and a representative sample of 2038 panelists, we classify app features according to their ability to make people use a mobile app and thus allow for location-based tracking. Results show that gamification seems appealing to a subset of younger generations, while utility features are more broadly accepted and wanted. Social elements of travel mobile apps seem less attractive and relevant to most people. To convince a representative group of tourists to use a mobile app with tracking capabilities, we conclude that the focus should primarily be on actual utility of the app while gamified features should be implemented with care.

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Das Leisure-Sickness-Syndrom ist keine anerkannte Krankheit, aber eine Realität im Leben vieler Arbeitnehmer:innen in Deutschland. Mögliche Ursachen sind laut Expertin: hohe Arbeitsbelastung, Überstunden und ständige Erreichbarkeit.

Erst die Arbeit, dann die Erholung? Das gilt für viele Menschen in Deutschland nur mit Einschränkungen: 71,9 Prozent der Arbeitnehmer:innen erleben die sogenannte Leisure Sickness (deutsch: Freizeitkrankheit), also Erschöpfung und Krankheitssymptome an freien Tagen oder im Urlaub. Das zeigt eine repräsentative Studie der IU Internationalen Hochschule.

Die am häufigsten auftretenden Symptome von Leisure Sickness sind laut den Befragten Müdigkeit bzw. Erschöpfung, Schlafprobleme, Reizbarkeit, Kopfschmerzen und Erkältungssymptome. Außerdem geben 38,4 Prozent der Arbeitnehmer:innen an, nach der Arbeit schlecht abschalten zu können. Prof.ⁱⁿ Dr.ⁱⁿ Stefanie André, Professorin für Gesundheitsmanagement an der IU Internationalen Hochschule und Expertin für Gesundheit am Arbeitsplatz, ordnet die Ursachen von Leisure Sickness ein: „Die Ergebnisse zeigen, dass Erreichbarkeit außerhalb der Arbeitszeit, hohe Arbeitsbelastung und fehlende Erholung klare Risikofaktoren für Krankheitssymptome an freien Tagen sind.“

Obwohl für 95,5 Prozent der Befragten Erholung und Freizeit wichtig und sinnvoll sind, geben 4 von 10 Arbeitnehmer:innen in Deutschland an, dass ihr Privatleben nicht ausreichend für Erholung sorgt, um den Anforderungen im Beruf gerecht zu werden. Vor allem jüngeren Menschen fehlen laut Prof.ⁱⁿ Dr.ⁱⁿ Stefanie André Strategien zur Stressbewältigung. Unternehmen sollten hier Verantwortung übernehmen und mehr Unterstützung anbieten. Das finden laut IU Studie auch 63,6 Prozent der Arbeitnehmer:innen in Deutschland.

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Nur knapp ein Drittel der Deutschen ist fest überzeugt, dass das Land demokratisch regiert wird. Dabei hält eine große Mehrheit der Deutschen (84 Prozent) es für wichtig, in einem demokratisch regierten Land zu leben, 59 Prozent sogar für “absolut wichtig”. Dies sind die Ergebnisse einer repräsentativen Studie des Sinus-Instituts im Auftrag von Greenpeace “Dieses klare Bekenntnis verdeutlicht die Verankerung demokratischer Grundwerte. Für Greenpeace ist das wichtig, weil nur in einer stabilen Demokratie eine lebendige Zivilgesellschaft wirksam werden kann“, sagt Alexander Lurz, Greenpeace-Experte für Frieden. “Die Kluft zwischen Anspruch und erlebter Realität birgt jedoch ein Risiko für die Legitimation demokratischer Institutionen. Politik und Gesellschaft müssen sich darauf verständigen, wie Demokratie gestaltet werden soll. Sonst stehen sich Gruppen gegenüber, die alle ‘Demokratie’ fordern, dabei aber Unterschiedliches meinen.“

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Daten des SINUS-Instituts zeigen ein starkes Misstrauen der bürgerlichen Mitte gegenüber der Klimapolitik. Besonders steigende Lebenshaltungskosten werden als Hindernis für Klimaschutz gesehen. Nur wenige Bürger haben Vertrauen in die Politik, während viele sich mehr Mitspracherecht wünschen. Wir sehen darin einen Lösungsansatz: Maßnahmen müssen wirtschaftliche Vorteile bringen um von den Menschen vor Ort mitgetragen zu werden. Ein schrittweiser Wandel, der die Bedürfnisse der Menschen berücksichtigt berücksichtigt, kann Klimaschutz mehrheitsfähig machen.

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Die Menschen in Deutschland nutzen 2025 vor allem Nachrichtensendungen im Fernsehen, Online-Nachrichtenportale und Radio, um über das aktuelle gesellschaftliche und politische Geschehen informiert zu bleiben. Auch soziale Medien wie Instagram, TikTok, X und YouTube sind für viele eine wichtige und häufig verwendete Informationsquelle. Mehr als die Hälfte der Befragten checkt dabei immer oder regelmäßig Fakten rund um aktuelle Nachrichten.

Apropos Vertrauen: Die Mehrheit der Befragten vertraut klassischen Medien (Radio, Zeitung, TV) als Quelle. Als fast genauso glaubwürdig werden persönliche Netzwerke wie Freund:innen oder Familie eingeschätzt. Sozialen Medien als Quelle vertrauen dagegen weniger als ein Drittel der Menschen in Deutschland.

Doch nicht nur soziale Medien haben ein Vertrauensproblem: 70,6 Prozent der Befragten stimmen der Aussage voll und ganz bzw. eher zu, dass ihr Vertrauen in die Medien in den letzten Jahren gesunken ist. Das liegt unter anderem an der verstärkten Verbreitung von Fake News und Deepfakes. „Zwar verbreitet sich Desinformation vor allem über soziale Medien, Kommentare und Messengerdienste, aber Fake News und Deepfakes schüren das Misstrauen in die Medien insgesamt. Denn viele Menschen sind verunsichert oder überfordert von der Vielzahl der Kanäle, Informationen und Meinungen“, ordnet Prof.ⁱⁿ Dr.ⁱⁿ Nele Hansen, Professorin für Medienmanagement an der IU Internationalen Hochschule, die Ergebnisse ein.

Höchstarbeitszeit, flexible Arbeitszeiten und der 12-Stunden-Tag: Um diese Begriffe dreht sich die aktuelle Debatte zur 48-Stunden-Woche. Die Bundesregierung plant im Rahmen einer Reform des Arbeitszeitgesetzes – wie im Koalitionsvertrag festgehalten – eine Flexibilisierung der Arbeitszeiten. Künftig soll anstelle einer täglichen eine wöchentliche Höchstarbeitszeit gelten. Arbeitstage mit bis zu 12 Stunden könnten dann durch entsprechend kürzere Arbeitszeiten an anderen Tagen ausgeglichen werden.

Die repräsentative IU Studie lässt die Arbeitnehmenden in Deutschland zu Wort kommen. Das Ergebnis: Viele Befragte befürchten negative Effekte durch die 48-Stunden-Woche, wie weniger Freizeit und eine höhere Belastung. Von einer 4-Tage-Woche erwartet die Mehrheit dagegen vor allem positive Effekte auf Lebensqualität, Zufriedenheit und Produktivität. Diese Ergebnisse decken sich mit dem Kern des 4-Tage-Modells: eine bewusst verschlankte, effizient organisierte Arbeitsweise.

Prof. Dr. Malte Martensen, Professor für Allgemeine BWL mit Schwerpunkt Personalmanagement und Organisation an der IU Internationalen Hochschule, ordnet die Diskussion um Arbeitsmodelle ein: „Die zentrale Frage ist nicht, ob wir mehr oder weniger arbeiten, sondern wie wir Arbeit zukunftsfähig gestalten können.“

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Methode

Wir liefern Teilnehmer:innen für markt- und sozialwissenschaftliche Befragung und Interviews aus unserem Online Access Panel.
 Du entscheidest dabei, ob wir dir die Teilnehmer:innen auf einen von dir programmierten Fragebogen schicken oder ob wir die Programmierung für dich übernehmen. Dabei unterstützen wir dich von Anfang bis Ende mit wissenschaftlich geschultem Personal mit langjähriger Panelerfahrung.

Download

Sample Only

Wir liefern dir Teilnehmer:innen für deine Forschung direkt auf einen Umfragelink

Programmierung mit Sample

Wir programmieren einen von dir entworfenen Fragebogen, verteilen diesen unter unseren Teilnehmer:innen und senden dir die Daten.

Rekrutierungen

Wir rekrutieren Teilnehmer:innen aus unserem Panel für deine quantitative und qualitative Forschung.

Für gängige Umfrageplattformen können wir auch folgende Anleitungen empfehlen

LamaPoll
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Limesurvey
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SawTooth
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SoSci Survey
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Unipark
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Qualtrics
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